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21.04.2018
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Anforderungen in der Rettungshundearbeit


Rettungshundearbeit ist kein Hundesport – im Ernstfall geht es um Menschenleben!

Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich, dass Hund und Hundeführer/in einige grundsätzliche Voraussetzungen erfüllen:
Eine gute Beziehung zwischen Hund und Hundeführer/in ist unumgänglich. In Einsätzen kann es zu extremen Stresssituationen kommen, in denen man nur als eingespieltes Team bestehen kann. Ein Rettungshundeteam ist eine Einheit, die sich aufeinander verlassen muss.


Der Mensch:

Bei einem Einsatz übernehmen wir als Rettungshundegruppe eine hohe Verantwortung bei der Suche nach vermissten Personen. Einsätze, die auch nachts sein können, stellen eine hohe Beanspruchung an jedes Mitglied dar. Nicht nur das Rettungshundeteam, auch die Helfer, die unterstützend zur Seite stehen, müssen sich aufeinander verlassen können. Daher geht es ohne menschliches Miteinander nicht. Wer nur die Arbeit mit seinem Hund in den Vordergrund stellt, ist in der Rettungshundearbeit sicherlich fehl am Platze. Auch der zeitliche Aufwand in diesem Teil der ehrenamtlichen Arbeit ist sehr hoch. Zu den Trainingsterminen zweimal wöchentlich kommen noch diverse Ausbildungen z.B. als Sanitäter hinzu. Bei uns in der Gruppe wird außerdem auf eine Ausbildung im Bereich BNN (Basis-Notfall-Nachsorge) großen Wert gelegt. In der Rettungshundearbeit ist für den Rettungshundeführer und Helfer eine gewisse körperliche Kondition erforderlich. Mehrstündige Fußmärsche bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen und durch unwegsames Gelände sollten kein Problem darstellen, denn Training und Einsatz finden bei jeder Wetterlage statt. Außerdem sollte auch das persönliche Umfeld die Rettungshundearbeit des Mitgliedes tragen können bzw. auffangen.

Der Hund:

Den typischen Rettungshund gibt es nicht! Beinahe jede Hunderasse oder Mischling verfügt über Eigenschaften, die man sich in der Rettungsarbeit zu Nutze machen kann. Er sollte allerdings nicht älter als maximal 2 Jahre alt sein.
Speziell für die Flächensuche sind grundsätzlich alle mittelgroßen, nicht zu schweren Hunde geeignet, sofern sie Fitness, Gewandtheit, Nervenstärke, einen ausgeprägten Spieltrieb, Lernfreude sowie soziales Verhalten gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen.
Anforderungen an den Rettungshund sind Gesundheit, ein gewisser Grundgehorsam, Kondition und ein gelassener Umgang mit Alltagssituationen sowie eine gute Bindung zu seinem Rettungshundeführer.

Jegliche Erziehungshilfen wie Würgehalsbänder, Stachelhalsbänder, Reizstromgeräte lehnen wir ab!

Am Anfang geht es in die Schnupperzeit:

Die Schnupperzeit beträgt in der Regel sechs Monate. Sie dient sowohl dazu, dass sich der angehende Rettungshundeführer noch einmal den erheblichen Zeitaufwand für die Ausbildung verdeutlicht, als auch dazu, dass die ausbildende Rettungshundestaffel sich von dem Potential des neuen Hundeführers und des Hundes ein Bild machen kann. Nach Ablauf der Schnupperzeit müssen Hund und Hundeführer einen Eignungstest ablegen.

Interesse geweckt?

Wir bitten alle interessierten Hundeführer oder Helfer, sich schriftlich unter Angabe ihrer Kontaktdaten (Telefon / E-Mail) sowie dem Ausbildungsstand und Alter ihres Hundes bei uns zu melden.

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