Das Bild zeigt ein Anzeigetraining

Unsere Ziele der Rettungshundearbeit

Unser Ziel ist es, einsatzfähige Rettungshunde-Teams für die Suche nach vermissten Personen auszubilden und vorzuhalten. Ein einsatzfähiges Team steht hierbei für folgende Dinge:

• ein Hund
• ein Hundeführer,
die gemeinsam
• die entsprechenden praktischen Ausbildungen
• die theoretischen Ausbildungen (nur der Hundeführer)
erfolgreich absolviert haben, so dass sie gemeinsam
• die Prüfung nach der gemeinsamen Prüfungsordnung in regelmäßigen Abständen bestehen.

Photo zeigt Louis während des Trainings; ©Michael Sandner

Die Teams werden bei uns hauptsächlich für den Bereich der Flächensuche ausgebildet.
Hierbei kommen Rettungshundeteams zum Einsatz, wenn Personen in unwegsamem, unübersichtlichem Gelände vermisst werden. Dabei kann es sich ebenso um die ältere, vielleicht demente Person handeln, wie um den rüstigen Pilzsammler oder das spielende Kind. Die Flächensuche stellt in der hiesigen Region den größten Anteil am Einsatzaufkommen für Rettungshundezüge dar.

Neu hinzugekommen ist bei uns nun auch die Ausbildung von Mantrailing-Teams. Die Zielrichtung im Einsatz ist die gleiche. Allerdings werden die Teams hier so ausgebildet, dass der Hund in der Lage ist, dem Individualgeruch einer bestimmten Person zu folgen. Hierzu wird ein Geruchsträger (Kleidungsstück, Handy, oder ähnliches) der vermissten Person benötigt, mit dem der Hund dann die Spur dieser Person aufnehmen kann.

Einen weiteren, allerdings sehr viel kleineren Aspekt der Ausbildung stellt die Trümmersuche dar. Ein Trümmersuchhund kommt zum Einsatz, wenn Personen unter Trümmern nach Gebäudeeinstürzen (z.B. nach Explosionen), Flugzeugabstürzen oder nach einem Erdbeben verschüttet sind. Glücklicherweise sind diese Einsatzanlässe in Deutschland eher selten, so dass auch der Bedarf an diesen speziell geschulten Teams nicht so groß ist.