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In Erinnerung an unsere treuen Begleiter

  Über die Regenbogenbrücke…

…musste Murphy, Golden Retriever, leider Anfang Juli 2008 gehen. Viel zu plötzlich und vor allem viel zu früh mussten wir ihn auf seine letzte Reise schicken. Ein Milztumor, den wir nur einen Tag vorher entdeckt hatten, platze und ließ uns keine Wahl.

Murphy hat uns sowohl im Privaten als auch in der Rettungshundearbeit unvergessliche Momente beschert. Er war aus vielen Situationen, die einen absolut souveränen Menschenfreund verlangten, nicht wegzudenken. Gerade in dieser Hinsicht hat er uns ein unermessliches Vertrauen entgegengebracht. Wir hoffen, dass wir diesem Vertrauen gerecht geworden sind und wir ihm auch im Sturme treu blieben.

In Ann-Kristins Vorstellung sitzt Murphy jetzt irgendwo da oben auf einer Wolke und passt von dort auf uns auf. Aber er kann uns hören und sehen. Und dort auf der Wolke gibt es immer alles, was er möchte.

In unseren Augen hat er auch genau das verdient!

Katja & Olli

  Chester – Keiner ist WIE Du

Vorab eine kurze Erklärung, wie dieser Text entstanden ist.
Leider konnten Katja und Olli bis heute keinen Nachruf auf Chester schreiben, da der Verlust dieses wundervollen Hundes zu schmerzvoll war. Es ist halt doch nur geborgte Zeit, die wir mit unseren Tieren verbringen dürfen. Und gerade bei uns in der Rettungshundearbeit kommt es zu einer sehr tiefen Bindung, so dass wir, als Besitzer, keine Worte für diesen endgültigen Abschied eines Familienmitgliedes finden können.
Aus diesem Grund schreiben wir als Rettungshundestaffel einen Nachruf für Dich Chester, und nicht über Dich!

Lieber Chester,
noch heute sprechen wir über Dich. Vorhin beim Training, als Commander suchte, sagten wir: „WIE Chester.“
Doch keiner ist WIE Du!
Du bist aus dem Auto gesprungen, wie ein König der Rettungshunde. Niemand konnte Dir etwas vormachen. Weder bei Einsätzen, bei den Prüfungen oder beim Training.
Eine Prüfung hattest Du in unter drei Minuten bei der Suche bestanden. Zeitvorgabe sind 20 Minuten. Unvergessen wie der Mann einer ehemaligen Staffelkollegin meinte: „Wenn ich mich verstecke, findet der mich nie.“
Gezeigt hast Du es ihm. Weißt Du noch, wie er auf dem Dach einer Baracke lag und Du ihn in Null Komma Nichts gefunden hattest. Unglaublich. Hunderte Geschichten könnten wir Dir hier aufzählen.
Es traf uns alle wie ein Schlag, als aus heiterem Himmel Deine Krebsdiagnose kam. Wir wissen nicht ob Du es gemerkt hast, doch wir hatten alle Tränen in den Augen bei Deinem letzten Training. Wir wussten das wir Dich nicht wiedersehen werden.
Katja und Oli haben Dir dann einen letzten Liebesbeweis erbracht und haben Dich würdevoll gehen lassen. Doch das weißt Du ja!
Wir werden Dich nie vergessen Chester, pass auf uns auf, da Oben.

Deine Rettungshundestaffel

  Unvergessen - unsere MOMO

Am 19.06.16 starb im Alter von 12 Jahren meine Momo.

Im Oktober 2007 hat sie als erste unserer neuen Rettungshundegruppe die Prüfung abgelegt und war ab da immer ein zuverlässiger Rettungshund. In den Einsätzen war sie mit ihrer Erfahrung ein Ruhepol, die jedes Gebiet routiniert absuchte. Bis zu ihrem Ruhestand im April 2016 hat sie mit mir viele Einsätze gemeistert.
Im Training hat sie immer für Spaß gesorgt, wenn sie sich nach erfolgreicher Suche auf den Rücken geschmissen hat und sich von allen hat kraulen lassen, oder wenn sie ihre eigene Gangart gewählt hat...oder wenn sie lachte.

Sie hat mir ihr ganzes Leben immer sehr viel Freude gemacht und war ein lieber Begleiter meiner ganzen Familie.

Momo war und ist auf jeden Fall eines. Mein Herzenshund

Maria

  Bodo - unser kleiner Terror-Terrier

Nein, Bodo war kein Rettungshund. Wie denn auch mit seinen 4,5 kg?!
Doch Bodo war ab dem ersten Tag mit dabei. Damals, als wir vor über 8 Jahren mit Kimbas Ausbildung begangen.
Und Bodo verkörperte alles, was man in der Hundeausbildung falsch machen kann. Er kam in einem Alter von 4 Monaten, im August 2004, aus dem Tierheim zu uns und hatte Epilepsie. Ausgesetzt hatte man ihn, das kleine Kerlchen.
Als er im Sommer 2015 von unserer Tierärztin dann noch eine Lebenserwartung von max. 3 Wochen bekam, hatte er nur noch Narrenfreiheit. In jedem Training lief er mit. Während der Suchen wurde er getragen und in den Pausen gab es Lecker von seinem Kumpel Wolfgang.

Wir möchten auf diesem Wege DANKE sagen:
• Danke an Wolfgang, der immer extra Wurst und Käse auf sein Brötchen packte, für seinen kleinen Kumpel
• Danke an Maria, Nicole und Rabea, die ihn zwischendurch immer getragen haben, wenn wir unsere Hunde führten
• Danke auch an Euch alle anderen, die seine Marotten mitgetragen und ihm diese Narrenfreiheit ermöglichten
• Danke für die extra Streicheleinheiten

Und ein ganz besonderes DANKE an Dich Maria, für Deine Worte, als das Ende kam.
„Heike, nur Du kannst entscheiden, ob dieses Leben für ihn noch Lebenswert ist?“
Da saß ich in der letzten Nacht, als er nur noch gegen die Wand lief. Diese Worte von Maria im Kopf...
Und ich habe entschieden „NEIN!!! So ist es kein lebenswertes Leben mehr!!!

Wir haben ihn gehen lassen unseren Hasen am 21.01.2019 und es tat weh und tut noch immer weh.

Doch DANKE kleiner Bodo, das Du da warst.

Heike

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